Nicht zuzuordnende Traurigkeit

Ist es nicht so, daß wir oft nach Festtagen traurig werden? Völlig ohne Grund? Die Familie war beisammen, es gab anregende Gespräche, gutes Essen, Gemütlichkeit. Vorher wahrscheinlich Stress wegen der Kocherei, Geschenke besorgen, hier noch was Glitter, und da noch was Glimmer, das übliche halt. Und nach den Tagen der Start in ein neues Jahr. Mit oder ohne gute Vorsätze, erst mal egal. Diszipliniert in jeder Lebenslage, total durchgeplant, ordentlich und fleißig, ständig pflichtbewußt und bloß nicht unaktiv sein, das passt nicht in die heutige Zeit.Hetzen von einem Termin zum nächsten, reicht das Geld, was denken die anderen, ich muss besser sein als…

Wir funktionieren um zu leben oder leben wir nicht mehr sondern funktionieren nur noch?

Wie kommt das und was kann man dagegen tun?

Es ist die Sinnlosigkeit, das Zwanghafte, die Erwartungshaltung, die Pflichterfüllung, die uns jedes Jahr aufs Neue in die Enge treibt.

Besinnen wir uns der wirklichen Werte, das was zählt im Leben, das was uns stark macht und glücklich.

Beobachten wir Kinder, können wir viel von ihnen lernen. Sie finden alles schön, aufregend, spannend. Sie untersuchen alles was ihnen zwischen die Finger kommt und staunen. Kinder sind von Natur aus glücklich und neugierig auf das Leben. Unglückliche Kinder haben schreckliche Erfahrungen gemacht. Kinder haben ein Recht darauf glücklich zu sein und unbeschwert jeden Tag zu genießen.

Machen Sie es den Kindern nach. Lernen Sie von ihnen. Bewahren Sie sich ihre Neugierde, Spontanität. Staunen Sie über den Regentropfen der auf ihrer Hand landet. Fühlen sie ihn, lecken sie ihn ab, schauen sie wie sich die Haare auf dem Handrücken aufrichten. Treten sie mit ihren tollen Schuhen in die Pfütze, fühlen sie sich frei, genau das zu tun, was sonst niemand tut. Sie schaden niemandem, sie sind frei und glücklich.

hinschauen…

Eine andere Möglichkeit der Traurigkeit zu begegnen ist, hinzuschauen, hineinzufühlen, Situationen, die zur Traurigkeit geführt haben, zu erkennen und loszulassen. Dabei helfe ich ihnen.

Oft sind es Glaubenssätze die einen festhalten und eine positive Entwicklung verhindern.

Auch Emotionen anderer Art können Traurigkeit auslösen. z.B. Hoffnungslosigkeit oder vergebliche Mühe, Undankbarkeit.

Vorsätze können sein:

Ich genieße mein Leben.

Ich lasse meine Seele baumeln.

Ich lasse mich treiben.

Ich folge meinen Sinnen und Gefühlen, erlaube mir ‚ver-rückt‘ zu sein und nicht der Vernunft zu folgen.

Ab heute gebe ich meinem Körper was er braucht um glücklich zu sein.

Ich trinke viel gutes Wasser.

Ich esse kein Fleisch mehr.

Lebenserfahrung

Mit dem Alter lernen wir durch Lebenserfahrung was uns gut tut und was nicht und wir richten uns darauf ein. So sollte es zumindest sein. Es gelingt nicht jedem und nicht immer.

Das Leben ist zu kurz um der Traurigkeit zu frönen. Die Seele wünscht sich Frieden und Ruhe. Sie weiß, daß die Jahre vergangen sind und ihr nicht mehr viel Zeit bleibt auf Erden. Sie sehnt sich nach Frieden und Liebe. Wir werden genügsamer, ruhiger und zufriedener, vorausgesetzt, die Gesundheit macht mit. Wenn Krankheiten das Leben einschränken, weiß die Seele was dem Menschen fehlt. Keine Krankheit ist umsonst, sondern hat immer einen Grund da zu sein. Traurigkeit führt häufig zu Demenz. Traurigkeit auf Grund von Einsamkeit kann zu Demenz führen.

 

Bitte beachten Sie:

Ich bin kein Heilpraktiker und kein Arzt und darf keine Diagnosen stellen und Sie nicht im herkömmlichen Sinne behandeln. Ich kann Ihnen unterstützend zur Seite stehen im Sinne eines Coachings, einer Beratung. Die Methoden, mit denen ich arbeite sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Sie haben sich aber für mich als sehr hilfreich und lebenserleichternd erwiesen. 

 

 

 

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