Paranormale Erfahrungen

Die Geisterwelt

Wenn ein Mensch stirbt, der einem sehr nahe stand, und wir in unserer Trauer versinken oder weinen ohne erkennbares Ende, kann es sein, dass der Verstorbene nicht gehen will und kann. Er ist erdgebunden, leider in diesem Fall durch unsere überschwängliche Trauer. Wir halten ihn zurück durch unser Verhalten. Natürlich geschieht das in den allermeisten Fällen nicht bewusst, sondern aus Unkenntnis der Zusammenhänge.

Der Verstorbene selbst weiß nicht, dass er tot ist und spukt weiterhin in seinem Umfeld, in dem er sich auskennt, herum. Er versteht nicht, dass ihn keiner bemerkt, und so treibt er sein Unwesen auf verschiedene Weise. Es kann sein, dass er sich bemerkbar macht, indem er Türen öffnet oder Fenster schließt, den Vogel aus dem Käfig fliegen lässt oder dicke Luft macht. Es spukt.

Es kann sein, dass die Bewohner der Wohnung oder des Hauses kalte, unangenehme Luftströme spüren, die nicht von Durchzug und undichten Fenstern herrühren. Er kann Gestank verbreiten oder einfach nur in einer Ecke verharren und die Tiere ihre Arbeit machen lassen, wie in meiner Situation mit meinem Vater. Genauso ist es möglich, dass die Bewohner sich in dem Haus nicht wohl fühlen und nicht wissen, warum, und einen Umzug planen.

Die allermeisten Menschen sind allerdings viel zu unsensibel, um überhaupt etwas derartiges wahrnehmen und fühlen zu können.

Ich habe es damals gefühlt. Ich habe mich in unserem Haus, in dem wir die Kinder großgezogen haben, nie wohl gefühlt, lediglich in einer winzigen Ecke im Erdgeschoss konnte ich entspannen und ich sein.

Wenn der Geist oder die Geister (manchmal sind es mehrere aus verschiedenen Zeiten) nicht stören, dürfen Sie bleiben, warum nicht, sie tun niemandem etwas Böses. Sie wollen auch nur ihren Frieden. Spätestens wenn sich die Bewohner des Hauses beobachtet fühlen und nicht mehr die Kontrolle über ihre Sinne haben, sollte gehandelt werden.

Dabei ist es wichtig, zu wissen, die Geister dümpeln nicht in Zufriedenheit in unserer Nähe, sie wollen auch dorthin, wo es ihnen gut geht. Sie wissen es nur nicht und können entsprechend nicht handeln. Wir müssen helfen.

Mein Vater lebte lange Zeit nach seinem Tod noch bei mir. Er konnte nicht gehen, weil ich ihn nicht losgelassen habe. Meine Trauer war stark und unkontrolliert. Wenn ich zu dieser Zeit schon gewusst hätte, was ich mit meiner ungezügelten Trauer geschaffen habe, hätte ich mich ruhiger verhalten. Es hat mich lange Zeit nicht gestört, dass er in meiner Wohnung war. Ich fühlte ihn ständig in meiner Nähe. Abends, wenn ich auf der Couch saß und mit meinem Hund und meiner Katze zur Ruhe kam, war es oft so, dass die Tiere unruhig wurden. Sie schauten beide in die gleiche Richtung und heulten los.

Ich spürte verdichtete Energien, die mir nicht gut taten, und ich spürte, es war an der Zeit, zu handeln. Ich habe meinen Vater gebeten, zu gehen. Ich habe ihm erklärt, dass er tot ist und er hier auf Erden keine Aufgaben mehr hat. Ich habe ihm erklärt, wie er loslassen kann und was ihn im Licht erwartet. Ich habe ihm erklärt, dass er Helfer hat, die ihn begleiten auf den Weg zum Licht.

Mit einem Ritual und hingebungsvollen Gebeten, aus dem Herzen gesprochen, habe ich ihm die Angst nehmen können, und er ist gegangen. Die Luft im Raum war sofort spürbar leichter. Meine Tiere hatten ihre Ruhe und ich auch.

Ich habe viele Wohnräume und Häuser von erdgebundenen Geistern befreit und hinterher fühlten sich die Bewohner wie neugeboren. Manchmal muss es nach einiger Zeit wiederholt werden.Warum? Das führt hier zu weit, ist aber auch kein Problem. Es sind Reste und Anhaftungen der erdgebundenen Seelen, sogenannte Astralwesen. Astralwesen ernähren sich von unguten Emotionen und müssen sofort entfernt werden.

Das Thema ist viel komplexer, als ich es hier schildere. Es soll nur ein Hinweis sein für Unbefindlichkeiten, die sich in den eigenen Räumen einstellen können, angeblich ohne Grund.

 

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