Weitere Erinnerung eines spirituellen Erlebnisses

Bei meinem ersten spirituellen Erleben war ich 7 Jahre alt und lag auf dem OP-Tisch, ich hatte Polypen in der Nase. Ich schwebte unterhalb der Decke und unter mir arbeiteten Ärzte mit grünen Kitteln und langen Werkzeugen an meinem Körper. Ich schaute mir das von oben an, hatte keine Schmerzen, wunderte mich über das, was ich da sah.

Meine Mutter glaubte nicht an Nahtoderlebnisse und hörte mir gar nicht richtig zu, als ich ihr von meinen Eindrücken erzählte. Sie wollte mir weismachen, das sei die Wirkung der Narkose gewesen.

Ich fühlte und wusste es damals schon besser.

 

Was hat meine Mutter damit zu tun?

Als meine Mutter betagt war, erging es ihr ähnlich bei Nierensteinen, die zertrümmert werden mussten. Sie sah ein helles Licht und hörte wunderbare Musik. Sie hörte aber auch ihren Enkel rufen, der neben ihr saß und ihr gut zuredete. Sie entschied sich, umzukehren und zu bleiben. Sie lebte noch viele Jahre in dem Bewusstsein, es geht weiter nach dem Tod. Nach ihrem Ableben fand ich das Buch von Raymond A.Moody:‘ Leben nach dem Tod‘ und von Elisabeth Kübler-Ross:’Über den Tod und das Leben danach‘ in ihrem Bücherregal. Gesprochen über ihr Erlebnis während der Operation hat sie nach Genesung nur mit mir, leider sehr verhalten, als wenn sie Angst davor gehabt hätte, jemand anderes könnte das auch hören. Das Vertrauen fehlte, sich selbst gegenüber und anderen Menschen. Wie schade!

 

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